20. Juni 2017
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Die Talsohle ist durchschritten. Oder?

Die Stimmung in der Branche scheint mir so gut wie lange nicht mehr. In unzähligen Gesprächen auf der Intersolar in München wurde mir versichert, der Auftragseingang, die Auslastung seien hoch, man sei zufrieden, es gebe viel mehr zu tun als noch im letzten Jahr. Niemand hat gejammert – das habe ich noch nie erlebt. Klar, über das Mieterstromgesetz sollen eine Reihe von kleinen und mittleren Gemeinheiten in das EEG eingeführt werden, die uns das Leben wieder ein wenig schwerer machen werden. Aber daran hat sich die Solarwirtschaft mittlerweile schon fast gewöhnt. Selbst die schmerzhafte Lücke, die SolarWorld – im wahrsten Sinne des Wortes – in Halle A1 hinterlassen hat, tat dem Optimismus keinen Abbruch.

Lücke statt SolarWorld-Stand auf der Intersolar

Lücke statt SolarWorld-Stand auf der Intersolar

Alles gut also?

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20. Juni 2017
nach Kinga Idczak
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Volker Quaschning: Energierevolution statt lauer Energiewende

Vortrag: Energierevolution statt lauer Energiewende

Gerade einmal 3,5°C betrug der Temperaturanstieg von der letzten Eiszeit bis zum Jahr 1900. Seitdem ist die weltweite Temperatur durch den vom Menschen verursachten Klimawandel um weitere 1,1°C nach oben geschnellt. Begrenzen wir den Temperaturanstieg nicht auf 1,5°C, drohen katastrophale Klimaveränderungen, die die Menschheit vor unlösbare Probleme stellen werden. Wollen wir das verhindern und unseren internationalen Klimaschutzverpflichtungen gerecht werden, sind die Herausforderungen enorm. Dazu müssen wir bis 2040 eine Energieversorgung ganz ohne Erdöl, Erdgas und Kohle aufbauen. Unsere Politik ist derzeit nicht einmal ansatzweise in der Lage, die nötigen Schritte dafür einzuleiten. Dass das dennoch gelingen kann, zeigt dieser Vortrag.

Volker Quaschning ist Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin und Sprecher des Studien-gangs Regenerative Energien. Er ist Autor mehrerer Bücher zu erneuerbaren Energien und Klimaschutz, betreibt ein stark frequentiertes Internetportal volker-quaschning.de und einen You-Tube-Kanal. Prof. Quaschning ist ein gefragter Redner und Interview-Partner der Medien.

 


Zeit: Freitag / 21. Juli 2017 / 19 Uhr

Ort: Rupert-Mayer-Haus / Hospitalstraße 26, Zugang über Lange Straße, 70174 Stuttgart

Eintritt frei

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24. Mai 2017
nach Redaktion Solarcluster-BW
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Was bedeutet die Solarworld-Insolvenz für die Solarbranche?

SolarWorld ist insolvent. Der größte deutsche Hersteller von Zellen und Modulen hat damit die Konsequenz aus der Preissituation am Markt und den fehlenden Perspektiven gezogen, es bestehe „keine positive Fortbestehensprognose mehr“. Das ist in jeder Hinsicht eine schlechte Nachricht für die deutsche Solarbranche. Kenner der Szene mögen nun einwenden, dass der Schritt seit einiger Zeit absehbar war. Mag sein. Auch haben die maßgeblich von SolarWorld betriebenen Antidumping-Maßnahmen in der EU und den USA die – ohnehin schwache – Solarbranche in zwei Lager gespalten. EU ProSun unterstützt die Maßnahmen, die Solar Alliance for Europe (SAFE) kritisiert sie scharf. Es ist kein Geheimnis, dass das Solar Cluster sich auf die Seite der Kritiker geschlagen hat. Weiterlesen →

11. Mai 2017
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PM – Photovoltaik künftig noch lukrativer: Solarstromspeicher werden wirtschaftlich

Kosten für Batterien fallen weiter. Erste Anlagen für Haushalte sind mit Förderung bereits profitabel.

Photovoltaikanlagen lohnen sich für Hauseigentümer finanziell. Mit Solarstromspeichern wird sich der Gewinn künftig noch erhöhen. Denn die Speicher stehen unmittelbar vor der Wirtschaftlichkeit. Zu diesem Ergebnis kommen  Berechnungen des Solar Clusters Baden-Württemberg. In den vergangenen 12 Monaten sind die Kosten für Speicherbatterien von Photovoltaikanlagen durchschnittlich um über 10 Prozent gefallen. „Im ersten Quartal 2017 lagen sie teilweise bei nur noch rund 1.150 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität“, sagt Carsten Tschamber vom Solar Cluster. Die Grenze, unter der die Kleinspeicher mehr einbringen, als sie kosten, liegt bei 1.000 Euro. Zieht man noch die halbjährlich sinkende KfW-Förderung ab, erreichen erste Speicherprodukte bei guter Planung bereits die Wirtschaftlichkeit. Bis zum Ende der Förderung 2018 könnten die Batterien noch einmal um bis zu 20 Prozent günstiger werden – ein Kauf würde sich dann auch ohne staatliche Förderung für den Verbraucher lohnen.

Mit Solarstromspeichern lohnt sich Photovoltaik künftig noch mehr. (Foto: Simon Kraus / Fotolia)

Mit Solarstromspeichern lohnt sich Photovoltaik künftig noch mehr. (Foto: Simon Kraus / Fotolia)

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20. April 2017
nach Kinga Idczak
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Die PV-Betreiberkonferenz in Deutschland 2017

Die PV-Betreiberkonferenz in Deutschland deckt den wachsenden Informationsbedarf der Betreiber und fungiert als Treffpunkt und Informationsportal. Ziel der Konferenz ist es, die Betreiber verschiedener Anlagen-Typen miteinander und mit Experten der Branche in Kontakt zu bringen.

Hören Sie interessante Vorträge z.B. über Anlagenbetrieb, Zweitmarkt, Technik, Stromvermarktung!

Treffen Sie Finanzierer, Hersteller, Dienstleister!

Netzwerken Sie und bauen Ihre Geschäftsbeziehungen aus!


Die PV-Betreiberkonferenz in Deutschland 2017

Solarpraxis Neue Energiewelt AG

Freitag, 5. Mai 2017, von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Kassel, Deutschland

Weitere Informationen zu der PV-Betreiberkonferenz finden Sie hier