7. Februar 2017
nach Kinga Idczak
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Sonnenstrom flexibel nutzen

Neue Broschüre zu Solarstromspeichern erschienen

Die Zahl der Photovoltaikanlagen in Deutschland wächst stetig. Immer mehr Anlagenbetreiber nutzen seit kurzem auch Solarstromspeicher. Sie speisen ihren selbst erzeugten Ökostrom nicht nur in das Stromnetz ein, sondern laden ihn teilweise in den Speicher – für den Eigenverbrauch, zur Lieferung an einen Dritten oder sogar zur Teilnahme am Regelenergiemarkt. Wie Solarstromspeicher ausgelegt werden sollten, welche Speichertypen und -systeme es gibt und wie diese gefördert werden, zeigt jetzt eine Broschüre des Umweltministeriums Baden-Württemberg. Die Broschüre umfasst 12 Seiten und ist kostenfrei erhältlich.

Ende 2016 waren hierzulande auf Dächern oder freien Flächen rund 1,5 Millionen Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von rund 41 Gigawatt installiert. Die Zahl der Speicher beträgt inzwischen fast 50.000 – zu Beginn des vergangenen Jahres waren es noch 34.000. Mit Batteriesystemen lässt sich der Gewinn bringende Eigenverbrauchsanteil auf rund 60 Prozent verdoppeln.

Lange waren die Solarstromspeicher aber nicht wirtschaftlich. Aktuelle Zahlen zeigen, dass das bei Hausspeichern in ein oder zwei Jahren der Fall sein wird. Die Kombination von Photovoltaik und Speicher wird sich daher immer mehr verbreiten. Bereits jetzt legt sich die Hälfte aller privaten Solaranlagenkäufer ein Speichersystem zu.

Photovoltaikstrom bei Bedarf verbrauchen

Solarstromspeicher machen aus Photovoltaikstrom eine abrufbare Energiequelle: Mithilfe von Batterien wird der solar erzeugte Strom zwischengespeichert und zeitversetzt wieder abgegeben – ganz nach Bedarf. Betreiber, die einen Speicher mit einer Photovoltaikanlage kombinieren, müssen weniger Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen und werden damit unabhängiger von den steigenden Strompreisen. Eine geschickte Steuerung des  Speichers entlastet außerdem das öffentliche Stromnetz.

Die Broschüre steht auf der Internetseite des Umweltministeriums kostenlos bereit. Interessierte können sie auch als Druckversion postalisch bestellen.

12. Januar 2017
nach Redaktion Solarcluster-BW
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PM – Verbrauchertipp: Photovoltaik lohnt sich 2017 noch mehr als zuvor

Anlagenkosten gesunken, Eigenverbrauch lukrativer, Einspeisevergütung steigt voraussichtlich im Februar.

Photovoltaikanlagen auf Hausdächern lohnen sich in diesem Jahr noch mehr. (Foto: KACO new energy)

Photovoltaikanlagen auf Hausdächern lohnen sich in diesem Jahr noch mehr. (Foto: KACO new energy)

Die Investition in eine Photovoltaikanlage rechnet sich für Verbraucher in diesem Jahr noch mehr. Vor allem drei Gründe machen den Solarstrom vom Dach profitabler: Die Anlagenkosten sind in den vergangenen 12 Monaten um rund 10 Prozent gesunken. Durch den gestiegenen Strompreis zum Jahreswechsel bringt zudem der Eigenverbrauch des Solarstroms mehr Gewinn. Hinzu kommt: Die Einspeisevergütung für den nicht selbst genutzten Photovoltaikstrom ist im Januar erneut stabil geblieben; im Februar wird sie aller Voraussicht nach sogar zwischen 1,5 und 3 Prozent steigen. Darauf weist die Branchenvereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg hin. „Inzwischen sind mit Photovoltaikanlagen jährliche Renditen von über 6 Prozent möglich“, sagt Carsten Tschamber vom Solar Cluster. Das macht die Investition deutlich attraktiver als viele andere Kapitalanlagen. Gute Aussichten also für Eigentümer neu errichteter Solaranlagen. Weiterlesen →

30. November 2016
nach Redaktion Solarcluster-BW
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Solarmarkt soll belebt werden: 3. Solarbranchentag Baden-Württemberg

Podiumsdiskussion beim Solarbranchentag Baden-Württemberg

Der 3. Solarbranchentag Baden-Württemberg am 28.11. in Stuttgart

Auf dem 3. Solarbranchentag Baden-Württemberg stellten am vergangenen Montag, 28. November,  Land, Bund, Handwerk, Verbände und Firmen aktuelle Trends und Entwicklungen sowie Ideen und konkrete Maßnehmen zur Belebung des Solarmarkts vor. Rund 180 Fachleute der Solarbranche folgten der Einladung des Solar Clusters Baden-Württemberg nach Stuttgart. Sie diskutierten über die Rolle der Photovoltaik vor dem Hintergrund des Klimawandels und des Paris-Abkommens sowie über neue Entwicklungen, Produkte und Marktmodelle. Weiterlesen →

21. November 2016
nach Redaktion Solarcluster-BW
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Indien als lohnender Markt für die Photovoltaik: Gewusst wie!

3. SolarForum des Solar Clusters Baden-Württemberg gibt Tipps für den Markteintritt

Herr Thamburaj von iPLON gibt den Besuchern der 3. SolarForums Tipps zum Markteintritt in Indien

Herr Thamburaj von iPLON gibt den Besuchern der 3. SolarForums Tipps zum Markteintritt in Indien

Rund 20 interessierte Unternehmensvertreter tauschten sich am 17. November auf Einladung des Solar Clusters Baden-Württemberg über den indischen Solarmarkt aus. Unter dem Titel „Photovoltaik in Indien – Erfahrungen und Markterschließung“ informierten Solar-Cluster-Mitglied iPLON aus Schwäbisch Hall sowie Mitarbeiter des Wirtschaftsministeriums und von Baden-Württemberg International (bw-i) über den Markt für die Photovoltaik in Indien, über kulturelle Unterschiede und Erfahrungen beim Markteintritt und über die Außenwirtschaftsstrategie des Landes. Zudem konnten sich die Teilnehmer für konkrete Workshops und Projekte anmelden, so etwa einen Workshop zum Thema Smart City Ende November und eine Clusterreise in die Stadt Chennai in Tamil Nadu sowie eine Delegationsreise von Ministerpräsident Kretschmann nach Mumbai, Pune und Bangalore im Januar 2017.

4. November 2016
nach Redaktion Solarcluster-BW
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PM: Solarstrom: Vom Dach direkt zum Mieter / Mieterstrommodelle bekommen Rückenwind

Geringere Abgaben sollen ab 1. Januar Solarprojekte in Mietshäusern wirtschaftlicher machen. Neue Landesförderprogramme gestartet.

Solares Mieterstrom-Projekt in Mosbach-Eberbach. (Foto: WIRCON GmbH)

Solares Mieterstrom-Projekt in Mosbach-Eberbach. (Foto: WIRCON GmbH)

Solarstrom vom Dach ist deutlich günstiger als Strom vom Energieversorger. Bislang haben meist nur Gebäudeeigentümer diese Chance genutzt. Künftig könnten vermehrt auch Mieter in den Genuss des preiswerten Ökostroms kommen. Mieterstrommodelle heißen die neuen Projekte, Vermietern und Anlagenbetreibern bieten sie ebenfalls finanzielle Vorteile. „Von Mieterstrom profitieren alle Akteure“, sagt Carsten Tschamber vom Solar Cluster Baden-Württemberg. „Das Marktpotenzial in Deutschland ist außerordentlich hoch.“ Viele Unternehmen und Energieversorger sind unlängst in den Markt eingestiegen. Ende Oktober und Anfang November 2016 haben zwei Bundesländer, Nordrhein-Westfalen und Thüringen, Förderprogramme für Mieterstromprojekte aufgelegt. Ab nächstem Jahr winkt noch einmal ein höherer Ertrag: Die für solare Mieterstromprojekte fälligen staatlichen Abgaben sollen ab 1. Januar 2017 kräftig sinken. Weiterlesen →