24. Mai 2017
nach Redaktion Solarcluster-BW
Kommentare deaktiviert für Was bedeutet die Solarworld-Insolvenz für die Solarbranche?

Was bedeutet die Solarworld-Insolvenz für die Solarbranche?

SolarWorld ist insolvent. Der größte deutsche Hersteller von Zellen und Modulen hat damit die Konsequenz aus der Preissituation am Markt und den fehlenden Perspektiven gezogen, es bestehe „keine positive Fortbestehensprognose mehr“. Das ist in jeder Hinsicht eine schlechte Nachricht für die deutsche Solarbranche. Kenner der Szene mögen nun einwenden, dass der Schritt seit einiger Zeit absehbar war. Mag sein. Auch haben die maßgeblich von SolarWorld betriebenen Antidumping-Maßnahmen in der EU und den USA die – ohnehin schwache – Solarbranche in zwei Lager gespalten. EU ProSun unterstützt die Maßnahmen, die Solar Alliance for Europe (SAFE) kritisiert sie scharf. Es ist kein Geheimnis, dass das Solar Cluster sich auf die Seite der Kritiker geschlagen hat. Weiterlesen →

11. Mai 2017
nach Redaktion Solarcluster-BW
Kommentare deaktiviert für PM – Photovoltaik künftig noch lukrativer: Solarstromspeicher werden wirtschaftlich

PM – Photovoltaik künftig noch lukrativer: Solarstromspeicher werden wirtschaftlich

Kosten für Batterien fallen weiter. Erste Anlagen für Haushalte sind mit Förderung bereits profitabel.

Photovoltaikanlagen lohnen sich für Hauseigentümer finanziell. Mit Solarstromspeichern wird sich der Gewinn künftig noch erhöhen. Denn die Speicher stehen unmittelbar vor der Wirtschaftlichkeit. Zu diesem Ergebnis kommen  Berechnungen des Solar Clusters Baden-Württemberg. In den vergangenen 12 Monaten sind die Kosten für Speicherbatterien von Photovoltaikanlagen durchschnittlich um über 10 Prozent gefallen. „Im ersten Quartal 2017 lagen sie teilweise bei nur noch rund 1.150 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität“, sagt Carsten Tschamber vom Solar Cluster. Die Grenze, unter der die Kleinspeicher mehr einbringen, als sie kosten, liegt bei 1.000 Euro. Zieht man noch die halbjährlich sinkende KfW-Förderung ab, erreichen erste Speicherprodukte bei guter Planung bereits die Wirtschaftlichkeit. Bis zum Ende der Förderung 2018 könnten die Batterien noch einmal um bis zu 20 Prozent günstiger werden – ein Kauf würde sich dann auch ohne staatliche Förderung für den Verbraucher lohnen.

Mit Solarstromspeichern lohnt sich Photovoltaik künftig noch mehr. (Foto: Simon Kraus / Fotolia)

Mit Solarstromspeichern lohnt sich Photovoltaik künftig noch mehr. (Foto: Simon Kraus / Fotolia)

Weiterlesen →

20. April 2017
nach Kinga Idczak
Kommentare deaktiviert für Die PV-Betreiberkonferenz in Deutschland 2017

Die PV-Betreiberkonferenz in Deutschland 2017

Die PV-Betreiberkonferenz in Deutschland deckt den wachsenden Informationsbedarf der Betreiber und fungiert als Treffpunkt und Informationsportal. Ziel der Konferenz ist es, die Betreiber verschiedener Anlagen-Typen miteinander und mit Experten der Branche in Kontakt zu bringen.

Hören Sie interessante Vorträge z.B. über Anlagenbetrieb, Zweitmarkt, Technik, Stromvermarktung!

Treffen Sie Finanzierer, Hersteller, Dienstleister!

Netzwerken Sie und bauen Ihre Geschäftsbeziehungen aus!


Die PV-Betreiberkonferenz in Deutschland 2017

Solarpraxis Neue Energiewelt AG

Freitag, 5. Mai 2017, von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Kassel, Deutschland

Weitere Informationen zu der PV-Betreiberkonferenz finden Sie hier

 

27. März 2017
nach Kinga Idczak
Kommentare deaktiviert für PM – Mehr Flächen für Solarparks im Südwesten

PM – Mehr Flächen für Solarparks im Südwesten

Freiflächenöffnungsverordnung am 17. März in Kraft getreten. EEG erlaubt Ausweitung der für Photovoltaikanlagen vorgesehenen Gebiete.

In Baden-Württemberg dürfen künftig auch auf Grünflächen und Äckern große Photovoltaikanlagen errichtet werden. Das erlaubt die neue Freiflächenöffnungsverordnung, die am 17. März 2017 in Kraft getreten ist. Darauf weist das Solar Cluster Baden-Württemberg hin. Mit der Verordnung erhofft sich die Landesregierung eine spürbare Besserstellung des Südwestens im innerdeutschen Bieterwettbewerb um Solarparks. Die Regelung gilt für Anlagen mit einer Leistung zwischen 750 Kilowatt und 10 Megawatt, die an einer bundesweiten Ausschreibung teilnehmen. Damit der Zubau nicht mit der Landwirtschaft in Konflikt kommt, ist er auf landwirtschaftlich schlecht nutzbare Flächen begrenzt. Jährlich dürfen zudem nur bis zu 200 Hektar für die Solarnutzung freigegeben werden. Experten wie Carsten Tschamber vom Solar Cluster plädieren dafür, die Flächen zu vervierfachen. Die Landwirtschaft müsste in diesem Fall nur auf rund 0,05 Prozent Fläche verzichten.

Der von der EnBW Solar GmbH errichtete Solarpark in der Nähe von Kenzingen (Südbaden). Foto: EnBW Solar GmbH.

Weltweit geht es mit der Photovoltaik steil nach oben. 2016 installierten Privatleute und Unternehmen Solaranlagen mit einer Leistung von insgesamt 75 Gigawatt – ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2015. In Deutschland und auch im Südwesten stagnierte der Zubau jedoch. Bundesweit lag er im vergangen Jahr bei nur noch 1,5 Gigawatt, fünfmal weniger als noch vor sechs Jahren. Nicht nur für das Klima ist das ein Problem. Auch die Solarbranche im Land hat mit dem schwachen Heimatmarkt zu kämpfen.

Weiterlesen →

7. März 2017
nach Kinga Idczak
Kommentare deaktiviert für PM – Warum sich Solarstrom auch für Unternehmen lohnt

PM – Warum sich Solarstrom auch für Unternehmen lohnt

Photovoltaikanlagen sind 2017 noch lukrativer geworden. Handel, Gewerbe und Industrie profitieren davon.

Photovoltaikanlagen lohnen sich auch für Unternehmen aus Handel, Gewerbe und Industrie. Viele von ihnen nutzen bereits die Kostenvorteile, die selbst erzeugter Solarstrom bietet. In diesem Jahr rechnet sich die klimafreundliche Investition sogar noch mehr: Die Preise für Solaranlagen sind deutlich gesunken; um rund 10 Prozent in den vergangenen 12 Monaten. Die Vergütung für den eingespeisten Solarstrom bei Anlagen unter 750 Kilowatt (kW) installierter Leistung bleibt im ersten Halbjahr 2017 außerdem erneut gleich hoch. Hinzu kommt: Der vielerorts gestiegene Strompreis zum Jahreswechsel macht den Eigenverbrauch finanziell attraktiver. Darauf weist die Branchenvereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg hin.

Photovoltaikanlage auf einem Firmendach in Simbach. Foto: KACO new energy

„Errichtet ein Unternehmen eine Photovoltaikanlage und speist den Solarstrom vollständig in das öffentliche Netz ein, sind bereits jährliche Renditen von 5 Prozent möglich“, sagt Carsten Tschamber vom Solar Cluster. „Wer den Strom teilweise selbst verbraucht, kann den finanziellen Ertrag noch deutlich steigern.“ Strom aus der Sonne lohnt sich für Firmen aber auch aus einem anderen Grund: Ein Teil der Betriebskosten kann so langfristig abgesichert werden.

Firmen können in Deutschland Flächen in beachtlichem Umfang für Photovoltaikanlagen nutzen: Bundesweit stehen den über 3,5 Millionen Unternehmen vier bis fünf Millionen Nichtwohngebäude zur Verfügung. Allein in Baden-Württemberg sind es rund 440.000. Dort gibt es oft große Dachflächen, ein guter Teil davon sind Flachdächer. Hinzu kommen unzählige Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten, die als Konversionsflächen ausgewiesen sind.

Weiterlesen →