27. März 2017
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PM – Mehr Flächen für Solarparks im Südwesten

Freiflächenöffnungsverordnung am 17. März in Kraft getreten. EEG erlaubt Ausweitung der für Photovoltaikanlagen vorgesehenen Gebiete.

In Baden-Württemberg dürfen künftig auch auf Grünflächen und Äckern große Photovoltaikanlagen errichtet werden. Das erlaubt die neue Freiflächenöffnungsverordnung, die am 17. März 2017 in Kraft getreten ist. Darauf weist das Solar Cluster Baden-Württemberg hin. Mit der Verordnung erhofft sich die Landesregierung eine spürbare Besserstellung des Südwestens im innerdeutschen Bieterwettbewerb um Solarparks. Die Regelung gilt für Anlagen mit einer Leistung zwischen 750 Kilowatt und 10 Megawatt, die an einer bundesweiten Ausschreibung teilnehmen. Damit der Zubau nicht mit der Landwirtschaft in Konflikt kommt, ist er auf landwirtschaftlich schlecht nutzbare Flächen begrenzt. Jährlich dürfen zudem nur bis zu 200 Hektar für die Solarnutzung freigegeben werden. Experten wie Carsten Tschamber vom Solar Cluster plädieren dafür, die Flächen zu vervierfachen. Die Landwirtschaft müsste in diesem Fall nur auf rund 0,05 Prozent Fläche verzichten.

Der von der EnBW Solar GmbH errichtete Solarpark in der Nähe von Kenzingen (Südbaden). Foto: EnBW Solar GmbH.

Weltweit geht es mit der Photovoltaik steil nach oben. 2016 installierten Privatleute und Unternehmen Solaranlagen mit einer Leistung von insgesamt 75 Gigawatt – ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2015. In Deutschland und auch im Südwesten stagnierte der Zubau jedoch. Bundesweit lag er im vergangen Jahr bei nur noch 1,5 Gigawatt, fünfmal weniger als noch vor sechs Jahren. Nicht nur für das Klima ist das ein Problem. Auch die Solarbranche im Land hat mit dem schwachen Heimatmarkt zu kämpfen.

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7. März 2017
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PM – Warum sich Solarstrom auch für Unternehmen lohnt

Photovoltaikanlagen sind 2017 noch lukrativer geworden. Handel, Gewerbe und Industrie profitieren davon.

Photovoltaikanlagen lohnen sich auch für Unternehmen aus Handel, Gewerbe und Industrie. Viele von ihnen nutzen bereits die Kostenvorteile, die selbst erzeugter Solarstrom bietet. In diesem Jahr rechnet sich die klimafreundliche Investition sogar noch mehr: Die Preise für Solaranlagen sind deutlich gesunken; um rund 10 Prozent in den vergangenen 12 Monaten. Die Vergütung für den eingespeisten Solarstrom bei Anlagen unter 750 Kilowatt (kW) installierter Leistung bleibt im ersten Halbjahr 2017 außerdem erneut gleich hoch. Hinzu kommt: Der vielerorts gestiegene Strompreis zum Jahreswechsel macht den Eigenverbrauch finanziell attraktiver. Darauf weist die Branchenvereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg hin.

Photovoltaikanlage auf einem Firmendach in Simbach. Foto: KACO new energy

„Errichtet ein Unternehmen eine Photovoltaikanlage und speist den Solarstrom vollständig in das öffentliche Netz ein, sind bereits jährliche Renditen von 5 Prozent möglich“, sagt Carsten Tschamber vom Solar Cluster. „Wer den Strom teilweise selbst verbraucht, kann den finanziellen Ertrag noch deutlich steigern.“ Strom aus der Sonne lohnt sich für Firmen aber auch aus einem anderen Grund: Ein Teil der Betriebskosten kann so langfristig abgesichert werden.

Firmen können in Deutschland Flächen in beachtlichem Umfang für Photovoltaikanlagen nutzen: Bundesweit stehen den über 3,5 Millionen Unternehmen vier bis fünf Millionen Nichtwohngebäude zur Verfügung. Allein in Baden-Württemberg sind es rund 440.000. Dort gibt es oft große Dachflächen, ein guter Teil davon sind Flachdächer. Hinzu kommen unzählige Freiflächen in Industrie- und Gewerbegebieten, die als Konversionsflächen ausgewiesen sind.

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7. Februar 2017
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Sonnenstrom flexibel nutzen

Neue Broschüre zu Solarstromspeichern erschienen

Die Zahl der Photovoltaikanlagen in Deutschland wächst stetig. Immer mehr Anlagenbetreiber nutzen seit kurzem auch Solarstromspeicher. Sie speisen ihren selbst erzeugten Ökostrom nicht nur in das Stromnetz ein, sondern laden ihn teilweise in den Speicher – für den Eigenverbrauch, zur Lieferung an einen Dritten oder sogar zur Teilnahme am Regelenergiemarkt. Wie Solarstromspeicher ausgelegt werden sollten, welche Speichertypen und -systeme es gibt und wie diese gefördert werden, zeigt jetzt eine Broschüre des Umweltministeriums Baden-Württemberg. Die Broschüre umfasst 12 Seiten und ist kostenfrei erhältlich.

Ende 2016 waren hierzulande auf Dächern oder freien Flächen rund 1,5 Millionen Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von rund 41 Gigawatt installiert. Die Zahl der Speicher beträgt inzwischen fast 50.000 – zu Beginn des vergangenen Jahres waren es noch 34.000. Mit Batteriesystemen lässt sich der Gewinn bringende Eigenverbrauchsanteil auf rund 60 Prozent verdoppeln.

Lange waren die Solarstromspeicher aber nicht wirtschaftlich. Aktuelle Zahlen zeigen, dass das bei Hausspeichern in ein oder zwei Jahren der Fall sein wird. Die Kombination von Photovoltaik und Speicher wird sich daher immer mehr verbreiten. Bereits jetzt legt sich die Hälfte aller privaten Solaranlagenkäufer ein Speichersystem zu.

Photovoltaikstrom bei Bedarf verbrauchen

Solarstromspeicher machen aus Photovoltaikstrom eine abrufbare Energiequelle: Mithilfe von Batterien wird der solar erzeugte Strom zwischengespeichert und zeitversetzt wieder abgegeben – ganz nach Bedarf. Betreiber, die einen Speicher mit einer Photovoltaikanlage kombinieren, müssen weniger Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen und werden damit unabhängiger von den steigenden Strompreisen. Eine geschickte Steuerung des  Speichers entlastet außerdem das öffentliche Stromnetz.

Die Broschüre steht auf der Internetseite des Umweltministeriums kostenlos bereit. Interessierte können sie auch als Druckversion postalisch bestellen.

12. Januar 2017
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PM – Verbrauchertipp: Photovoltaik lohnt sich 2017 noch mehr als zuvor

Anlagenkosten gesunken, Eigenverbrauch lukrativer, Einspeisevergütung steigt voraussichtlich im Februar.

Photovoltaikanlagen auf Hausdächern lohnen sich in diesem Jahr noch mehr. (Foto: KACO new energy)

Photovoltaikanlagen auf Hausdächern lohnen sich in diesem Jahr noch mehr. (Foto: KACO new energy)

Die Investition in eine Photovoltaikanlage rechnet sich für Verbraucher in diesem Jahr noch mehr. Vor allem drei Gründe machen den Solarstrom vom Dach profitabler: Die Anlagenkosten sind in den vergangenen 12 Monaten um rund 10 Prozent gesunken. Durch den gestiegenen Strompreis zum Jahreswechsel bringt zudem der Eigenverbrauch des Solarstroms mehr Gewinn. Hinzu kommt: Die Einspeisevergütung für den nicht selbst genutzten Photovoltaikstrom ist im Januar erneut stabil geblieben; im Februar wird sie aller Voraussicht nach sogar zwischen 1,5 und 3 Prozent steigen. Darauf weist die Branchenvereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg hin. „Inzwischen sind mit Photovoltaikanlagen jährliche Renditen von über 6 Prozent möglich“, sagt Carsten Tschamber vom Solar Cluster. Das macht die Investition deutlich attraktiver als viele andere Kapitalanlagen. Gute Aussichten also für Eigentümer neu errichteter Solaranlagen. Weiterlesen →

30. November 2016
nach Redaktion Solarcluster-BW
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Solarmarkt soll belebt werden: 3. Solarbranchentag Baden-Württemberg

Podiumsdiskussion beim Solarbranchentag Baden-Württemberg

Der 3. Solarbranchentag Baden-Württemberg am 28.11. in Stuttgart

Auf dem 3. Solarbranchentag Baden-Württemberg stellten am vergangenen Montag, 28. November,  Land, Bund, Handwerk, Verbände und Firmen aktuelle Trends und Entwicklungen sowie Ideen und konkrete Maßnehmen zur Belebung des Solarmarkts vor. Rund 180 Fachleute der Solarbranche folgten der Einladung des Solar Clusters Baden-Württemberg nach Stuttgart. Sie diskutierten über die Rolle der Photovoltaik vor dem Hintergrund des Klimawandels und des Paris-Abkommens sowie über neue Entwicklungen, Produkte und Marktmodelle. Weiterlesen →